DDoS gegen schwedischen Bahnverkehr

Schwedischer Bahnverkehr durch ddos lahmgelegt

Eine Reihe von verteilten Denial-of-Service-Angriffen, die sich gegen den schwedischen Bahnverkehr richteten, verursachte zu Beginn dieser Woche Zugverspätungen und Unterbrechungen im Reiseverkehr.

Der erste Angriff ereignete sich am 11. Oktober und traf die schwedische Verkehrsbehörde (Trafikverket) über ihre beiden Internetdienstanbieter TDC und DGC. Die DDoS-Bombardierung stürzte Berichten zufolge das IT-System ab, das die Zugstandorte überwacht und den Betreibern mitteilt, wann sie gehen oder anhalten müssen. Es nahm auch die Bundesagentur’s E-Mail-System, Website und Straßenverkehr Karten.

Wir hatte über diese Schwierigkeiten bereits berichtet: Bahn-Chaos in Schweden

Wer auf den schwedischen Bahnverkehr angewiesen ist, ist Leidtragender

Die Kunden konnten während dieser Zeit keine Reservierungen vornehmen oder Informationen über die Verspätungen erhalten, berichtete BleepingComputer unter Berufung auf die lokale schwedische Presse.

“Die Überlastung betraf alle unsere webbasierten Systeme, vom Zugverkehr über die Website bis hin zu Skype und anderen Systemen. Jetzt stellen wir sicher, dass alles einwandfrei funktioniert und überprüfen natürlich noch einmal, wie es geht”, sagt Sven Lindberg von der Presseabteilung von Trafikverket.

Weitere DDoS-Angriffe auf Website des schwedisches Trafikverket

Die Folge war, dass der Zugverkehr und andere Dienste angeblich manuell über Back-up-Prozesse gesteuert werden mussten.

Am nächsten Tag traf ein zweiter DDoS-Angriff die Website des schwedischen Verkehrsamtes, einer separaten Regierungsbehörde, die für die Regulierung und Inspektion von Transportsystemen zuständig ist. Außerdem traf sie den westschwedischen Verkehrsbetreiber Vasttrafik und stürzte Berichten zufolge seine Ticketbuchungsanwendung und den Online-Reiseplanungsservice ab.

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